Die Toten von Salzburg
Foto: Satel Film/Toni Muhr

1. Juli 2020

Am Filmset von „Die Toten von Salzburg“

In Salzburg rollt nicht nur die Filmrolle, sondern auch der Stift über das Drehbuch. Und das nicht nur im Fall vom Touristenmagnet Sound of Music sehr erfolgreich. Unter den bekannten Gesichtern, die in Salzburg schon vor der Linse standen, findet sich auch die Filmcrew von „Die Toten von Salzburg“.

In der Arenbergstraße in der Stadt Salzburg glänzt der silberne Cateringtruck und kündigt die wohlverdiente Mittagspause der Filmcrew an. Es wird wieder gedreht in Salzburg, und zwar die mittlerweile sechste Folge „Schwanengesang für einen toten Dirigenten“ der erfolgreichen TV-Krimireihe Die Toten von Salzburg, eine Produktion von Satel Film in Koproduktion mit ORF und ZDF. Von Beginn an wurde die Produktion durch den Fernsehfonds Austria, das Land Salzburg und die Stadt Salzburg gefördert und die Filmlocation der Innovation Salzburg GmbH unterstützt.

Die Toten von Salzburg und der Schneeballeffekt

Bis zu 952.000 Zuseherinnen und Zuseher sahen die Folge „Mordwasser“ der TV-Krimifilme im März auf ORF 2 und die Macher sind zuversichtlich, diese sensationellen Quoten auch für die nächsten Episoden erreichen zu können. Die mit der Romy preisgekrönte Produktion setzt weiterhin auf die bewährten Schauspielerinnen und Schauspieler, in den Hauptrollen Fanny Krausz, Michael Fitz und Erwin Steinhauer. Regisseur Erhard Riedlsperger glaubt an den Zeitgeist seiner Filme und den Drehort Salzburg. „Die großen Filme, Sound of Music und wie sie alle heißen, sind lange her. Als wir vor sechs Jahren angefangen haben zu drehen, gab‘s keinen Fernsehfilm, keine Fernsehserie, die in Salzburg gespielt hat. Das wollte ich ändern. Ich hatte als Salzburger noch nie in Salzburg gedreht. Deshalb wollten wir das versuchen und haben eine Geschichte entworfen, die dann beim ZDF und ORF Anklang gefunden hat. Jetzt drehen auf einmal wahnsinnig viele Filmemacher in Salzburg“, sagt Riedlsperger und spricht vom Schneeballeffekt, er freut sich, dass seine Produktion den Stein ins Rollen gebracht hat.

Damit Filme und Serien überhaupt an einem Standort entstehen können, sind Filmförderungen essentiell, so der Regisseur. „Förderungen sind extrem wichtig. Das sind manchmal die entscheidenden zehn Prozent, warum ein Projekt passiert oder warum nicht. Und da kann eine Förderung, auch wenn sie klein ist, und ein gutes Service durch Innovation Salzburg sehr viel erreichen“, so Riedlsperger. Filmschaffende können sich nicht nur mit Förderanträgen an Innovation Salzburg wenden, sondern erhalten auch Unterstützung in allen anderen Belangen der Produktion.

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