
Das Projekt „Digital Motion“ will mehr Vitalität und Sicherheit in Bewegung und Sport bringen. Mit Hilfe von digitalen Technologien wie neuartigen Sensorsystemen, digitalen Textilien und Künstlicher Intelligenz erarbeitet das Konsortium datengetriebene Innovationen für Sicherheit und Verhaltensänderungen bei körperlicher Betätigung. Die Schwerpunkte liegen auf Anreizen für mehr Vitalität sowie Steigerung von Ausdauer und Leistung beim Laufen, Unterstützung von Freizeitsportler:innen beim Wintersport und (E-)Biking mittels smarter Ausrüstung wie Helme und Handschuhe. Für eingeschränkte Personen wird gestützte Bewegung erforscht, zum Beispiel wie fühlenden Prothesen oder Exoskelette zur Bewegung und der Freude daran eingesetzt werden können.
Neue Maßstäbe bei der Digitalisierung in Sport, Fitness und Well-being
Im Projekt ist die gesamte Wertschöpfungskette vereint, von den Anbietern von Technologie-Komponenten und Integratoren, über die Produkthersteller bis hin zu Service-Anbietern. Ziele sind mehr neuartige Kund:innenerlebnisse, mehr Vitalität und Sicherheit in Sport und Bewegung. Digital Motion wird neue Maßstäbe für Digitalisierung in Sport, Fitness und Well-being setzen und damit sowohl im Profi- als auch Freizeit-Sport und in der Rehabilitation ermöglichen, die individuelle Leistung zu optimieren und Ziele effektiver zu erreichen.
„Digital Motion next level“ bestand im hohen Wettbewerb und wurde als eines von acht Projekten aus insgesamt 16 Einreichungen zur Förderung empfohlen. Die Partner im Konsortium stammen aus sieben verschiedenen Ländern, insgesamt 16 Unternehmen sind beteiligt – neben namhaften Großbetrieben wie adidas, Atomic, Infineon, Pierer Innovation oder Uniqua auch zahlreiche Startups und KMU. Für etwa 15 PhD-Studierende wird das Kompetenzzentrum ein Sprungbrett in die Spitzenforschung bieten. Das von Salzburg Research und der Universität Salzburg geleitete Projekt wurde im starken Wettbewerb mit einem Budget von insgesamt sechs Millionen Euro für vier Jahre zur Förderung genehmigt. Damit wird der Innovationsstandort Salzburg um ein weiteres Projekt in der Spitzenforschung bereichert.
Quelle: Presseaussendung der Salzburg Research Forschungsgesellschaft
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