Bürgermeister-Stellvertreter Kay-Michael Dankl (ANGEFRAGT)
Zukunft Bauen und Planen – klimafit, digital und zirkulär
Block A: Klimaanpassung in Gemeinden – von der Analyse zur Umsetzung
Wie können sich Gemeinden gezielt auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten? Und wie können fundierte Analysen und innovative Werkzeuge in konkrete Maßnahmen übersetzt werden?
Im Fokus stehen die Prognose von Klimaeinflüssen sowie der Einsatz des digitalen Zwillings als Instrument zur Simulation und Entscheidungsunterstützung. Aufbauend darauf werden anwendungsorientierte Lösungsansätze für eine proaktive Klimaanpassung entwickelt. So können kommunale Entscheidungsprozesse im Bereich der baulichen Entwicklung und Nachverdichtung unter Berücksichtigung von Starkregenereignissen und grüner Infrastruktur zielorientierter in Richtung einer zukunftsfähigen Siedlungsentwicklung unterstützt werden.
Ziel ist es, Gemeinden bei einer zukunftsfähigen und resilienten Siedlungsentwicklung zu begleiten. Konkrete Maßnahmen und Best-Practice-Beispiele machen die Ansätze greifbar. Für deren erfolgreiche Umsetzung ist die enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und Praxispartnern entscheidend, die innovative Lösungen entwickeln und in die Anwendung bringen.
Block B: Innovationen im Bauwesen – neue Technologien und Produkte
Wie verändern digitale Technologien und Kreislaufwirtschaft die Bau- und Immobilienbranche?Und welche konkreten Auswirkungen ergeben sich daraus für Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden?
Anhand konkreter Anwendungsfälle wird aufgezeigt, mit welcher Dynamik neue Entwicklungen entstehen und wie digitale Werkzeuge sowie zirkuläre Ansätze zunehmend ineinandergreifen. Im Zentrum stehen dabei Fortschritte in der BIM-Modellierung, die eine präzisere Planung, verbesserte Koordination und höhere Transparenz entlang des gesamten Gebäudelebenszyklus ermöglichen. Ergänzend dazu werden innovative Ansätze in den Bereichen Reuse und Recycling beleuchtet, die darauf abzielen, Ressourcen effizienter zu nutzen, Materialkreisläufe zu schließen und die Umweltwirkungen des Bauens nachhaltig zu reduzieren.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, wie sich diese Entwicklungen bereits heute in der Praxis widerspiegeln. Praxisbeispiele und Einblicke aus Wissenschaft und Wirtschaft verdeutlichen, in welchem Umfang digitale und zirkuläre Ansätze in konkrete Anwendungen überführt werden und welche Herausforderungen dabei noch bestehen. Gleichzeitig wird sichtbar, welche Potenziale sich für zukünftige Bauprozesse ergeben – etwa durch neue Materialien, optimierte Planungsprozesse oder innovative Geschäftsmodelle.
Weiterführende Informationen
Gemeinden, Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Bausektor, wissenschaftliche Einrichtungen sowie alle Interessierten, die sich für die Zukunft des alpinen Bauens und ökologische Nachhaltigkeit in der Bauindustrie interessieren
kostenlos
Markus Graggaber
+43 5 7599 722 78
markus.graggaber@innovation-salzburg.at
Programm
Caroline Atzl, iSPACE plus / Marija Knezevic, TU München:
Twin4Clim – Urbane Digitale Zwillinge für die Klimawandelanpassung in Gemeinden
Daniel Heidenthaler, FH Salzburg:
Gebäude als Energiespeicher – Flexibilität für ein resilientes Energiesystem
Max Reisinger, Klimabündnis Oberösterreich:
Werkzeuge für klimafitte Gemeinden und Betriebe
Oliver Konrad, Stadt Graz:
Das Klimainformationssystem der Stadt Graz – Von der Information zur Umsetzung im Bereich der Stadtplanung
Erich Kotroczo, Cloud NYNE GmbH:
Abriss oder Reuse? Mit digitalen Bestandsdaten zu faktenbasierten Entscheidungen
Florian Hinterholzer / Orbis Development GmbH / Christoph Eder, Austrotherm Österreich GmbH / Mathias Hanke, Baumit GmbH:
Von der Fassade zurück in den Kreislauf: Innovationen beim Rückbau von Wärmedämmverbundsystemen
Stefan Steinlechner, Wienerberger GmbH:
Vom Aushub zum Ziegel – Recyling von der Baustelle
Thomas Moosbrugger, Rubner Holding:
Recycling im konstruktiven Holzbau: Status Quo, Herausforderungen und Perspektiven
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