{"id":8041,"date":"2023-03-29T13:29:55","date_gmt":"2023-03-29T11:29:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/?post_type=cpt_press&#038;p=8041"},"modified":"2024-04-03T11:46:33","modified_gmt":"2024-04-03T09:46:33","slug":"pioniergarage-eroeffnung","status":"publish","type":"cpt_press","link":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/en\/presse-artikel\/pioniergarage-eroeffnung\/","title":{"rendered":"Wo aus Ideen Wirklichkeit wird: Die neue Pioniergarage Salzburg von Innovation Salzburg hat er\u00f6ffnet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Techno Z in der Science City Itzling wurde heute, am 29.3., die Pioniergarage als neues Angebot von Innovation Salzburg offiziell er\u00f6ffnet. Der Makerspace und Fablab bietet Macher:innen in einem modernen Umfeld und neuesten Ger\u00e4ten M\u00f6glichkeiten, Ideen umzusetzen. Er steht allen Interessierten 24 Stunden, 7 Tage die Woche offen: Unternehmer:innen oder Gr\u00fcnder:innen, die an einem Prototypen feilen, Schulklassen, die werkeln und ausprobieren wollen oder private Bastler:innen, die f\u00fcr ihre Projekte modernste Ger\u00e4te brauchen.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eHier bleiben keine W\u00fcnsche offen\u201c, sagt Bernhard Lehofer, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Pioniergarage Salzburg. \u201eWir haben Maschinen zur Bearbeitung von Stoff, Holz, Metall und Kunststoff, wie eine CNC-Fr\u00e4smaschine, einen industriellen 3D-Drucker oder einen Faserlaser f\u00fcr 14mm Baustahl. Die Pioniergarage Salzburg ist also sowohl f\u00fcr Hobbybastlerinnen und -bastler als auch f\u00fcr Firmen geeignet, die ihre Prototypen hier erstellen.\u201c<\/p>\n<p>Die Pioniergarage Salzburg ist im Techno 5 im Techno Z, Science City Itzling beheimatet \u2013 und damit mittendrin im Innovations\u00f6kosystem mit Universit\u00e4ts- und Forschungseinrichtungen, Coworking Salzburg, Startups und Unternehmen als Nachbarn. Mehr als 25 State-of-the-Art-Maschinen stehen Nutzer:innen auf 200 Quadratmetern zur Verf\u00fcgung, darunter Lasercutter, Schwei\u00dfger\u00e4te, N\u00e4hmaschinen, S\u00e4gen, Schneideplotter, CNC-Fr\u00e4se und viele mehr. Mitglieder k\u00f6nnen zu jeder Tages- und Nachtzeit, an sieben Tagen die Woche, an ihren Projekten in der Pioniergarage arbeiten.<\/p>\n<h4>Von Kunst bis Laserschablonen: Die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Makerinnen und Maker<\/h4>\n<p>Ein kleines, aber feines und sehr individuelles Gesch\u00e4ft betreibt Caroline van der Wielen. Sie schafft Kunstwerke aus altem Holz, veredelt mit Bildmotiven, individuelle Hochzeitseinladungen aus handgesch\u00f6pftem Papier oder Stempel aus dem Lasercutter. Sie ist Pioniergarage-Nutzerin der ersten Stunde: \u201eDurch die Pioniergarage bekomme ich Zugang zu allen Maschinen, die ich f\u00fcr meine Werke brauche \u2013 Plotter, Stickmaschine, Lasercutter und Thermopresse. Es ist auch f\u00fcr Menschen ohne technisches Know-how m\u00f6glich, hier zu arbeiten, da die Pioniergaragen-Mitarbeiter:innen in die Ger\u00e4te einschulen und helfend zur Seite stehen. Wenn neue Ger\u00e4te dazukommen, inspiriert mich das, was Neues auszuprobieren.\u201c<\/p>\n<p>Gabriel Hula von der Dental Manufacturing Unit ist begeistert von den M\u00f6glichkeiten, die die Pioniergarage Salzburg bietet: \u201eAls Konstrukteur und gelernter Maschinenbautechniker kann ich in der Pioniergarage meine Ideen vom digitalen Rei\u00dfbrett in die Wirklichkeit umsetzen \u2013 mit der umfassenden Ausstattung von Ger\u00e4ten zur Metall- und Holzbearbeitung, 3D-Drucker bis hin zu N\u00e4hmaschinen. Und all das an einem Ort.\u201c Er nutzt die Ger\u00e4te sowohl f\u00fcr private Zwecke als auch f\u00fcr den Betrieb Dental Manufacturing Unit. Eine Zahnriemenabdeckung und diverse induktive Sensorhalterungen f\u00fcr eine neue Drechsel-Maschine wurden bereits in der Pioniergarage gedruckt, au\u00dferdem schnitt Gabriel Hula mit dem CO2-Laserplotter Schablonen als Positionierungshilfe f\u00fcr die Lasereinheiten der Anlage der Dental Manufacturing Unit.<\/p>\n<h4>Zugang zu Technologien f\u00fcr Unternehmen, Forschung, Private und Schulen<\/h4>\n<p>Gef\u00f6rdert wird der Makerspace auf f\u00fcnf Jahre von der \u00d6sterreichischen Forschungsf\u00f6rderungsgesellschaft (FFG), vom Land Salzburg und von der Wirtschaftskammer Salzburg. FFG-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin Henrietta Egerth-Stadlhuber ist von der regionalen Wirkung solcher Innovationsst\u00e4tten \u00fcberzeugt: \u201eMit der Innovationswerkst\u00e4tte vernetzen wir Menschen, die gemeinsam die Zukunft gestalten wollen. Wir f\u00f6rdern den Wissens- und Technologietransfer zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, Start-ups, Hochschulen \u2013 bieten Raum und Infrastruktur f\u00fcr Neues. Als FFG setzen wir damit auf eine gezielte Standortentwicklung. Dar\u00fcber hinaus geben wir einen Ansto\u00df f\u00fcr weitere Investitionen und verbessern die Innovationsumgebung in Salzburg.\u201c<\/p>\n<p>Daniela Gutschi, Landesr\u00e4tin f\u00fcr Bildung, sieht in der Pioniergarage Salzburg M\u00f6glichkeiten, mehr Menschen f\u00fcr Technik zu begeistern: \u201eWir wollen, dass Salzburg das MINT-Bundesland Nummer eins wird und sind hier bereits auf einem sehr guten Weg. Von den Sp\u00fcrnasenecken im Kindergarten und der Volksschule \u00fcber die MINT-Mittelschulen bis hin zur Schwerpunktsetzung in verschiedenen h\u00f6heren Schulen werden schon sehr viele Initiativen umgesetzt. Ein Makerspace wie die Pioniergarage ist hier nat\u00fcrlich eine gro\u00dfartige Erg\u00e4nzung: Schulklassen k\u00f6nnen hier zum Beispiel Projekte realisieren, es kann aber auch jede und jeder in der Freizeit kommen und vieles ausprobieren und t\u00fcfteln. So kann es uns gelingen, dass wir noch mehr Kinder und Jugendliche aber auch Erwachsene f\u00fcr die Technik begeistern k\u00f6nnen und es wird bestimmt das ein oder andere versteckte Talent entdeckt werden.\u201c<\/p>\n<h4>Studierende und Forschende k\u00f6nnen Theorie in die Praxis umsetzen<\/h4>\n<p>Manfred Rosenstatter, Vizepr\u00e4sident der Wirtschaftskammer Salzburg, betont die Innovationspotentiale, die in so einem Makerspace stecken: \u201eDie Pioniergarage ist ein wichtiger Part unserer \u201eOpen Innovation Strategie\u201c um die vorhandenen Potentiale an Universit\u00e4ten, Fachhochschulen, Industrie, KMUs und in der aufbl\u00fchenden Startup-Szene zu vernetzen und zu nutzen. Sie ist eine Brutst\u00e4tte f\u00fcr Innovationen, wo im Austausch weiterentwickelt, geforscht und verbessert wird. Damit erh\u00f6hen sie nicht nur die Erfolgschancen, von der Projektidee \u00fcber die Investor:innensuche bis hin zur Marktreife des Produkts zu kommen, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zur St\u00e4rkung der Innovationskraft und zur Zukunftsf\u00e4higkeit unseres Wirtschaftsstandortes Salzburg.\u201c<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t Salzburg hat mit der Pioniergarage ein Pilotprojekt gestartet und 200 Mitgliedschaften auf ihre Kosten vereinbart. \u201eDie Einbindung der Pioniergarage in den universit\u00e4ren Betrieb hat ein sehr gro\u00dfes Potential sowohl f\u00fcr die Lehre als auch f\u00fcr die Forschung. Durch die direkte Einbindung in Lehrveranstaltungen k\u00f6nnen problemorientierte Lehr- und Lernszenarien disziplinen\u00fcbergreifend mit neuen didaktischen Konzepten eingesetzt werden und handwerkliche beziehungsweise praktische Fertigkeiten die theoretische Grundlage erg\u00e4nzen und (be)greifbarer machen. Dies gilt, um nur einige wenige Bereiche zu nennen, f\u00fcr den biomedizinischen, den ingenieurwissenschaftlichen als auch f\u00fcr unseren HCI-Bereich\u201c, so Nicola H\u00fcsing, Vizerektorin der Universit\u00e4t Salzburg.<\/p>\n<h4>Gemeinn\u00fctziges Innovationsangebot f\u00fcr Maker:innen<\/h4>\n<p>Im Rahmen einer F\u00f6rderausschreibung des Bundes f\u00fcr die Einrichtung von Innovationswerkst\u00e4tten hat sich Salzburg gemeinsam mit drei weiteren Projekten im harten Wettbewerb durchgesetzt: Die Pioniergarage Salzburg wird in der Aufbauphase durch eine Anschubf\u00f6rderung im Zeitraum von f\u00fcnf Jahren von der FFG (500.000 Euro Bundesmittel) und Land Salzburg, Wirtschaftsressort (250.000 Euro) unterst\u00fctzt. Die weitere Finanzierung stammt aus Eigenmitteln der Innovation Salzburg GmbH, der Wirtschaftskammer Salzburg und Kooperationen mit Unternehmen und Institutionen sowie Nutzungsentgelten. Ziel ist es, dass die Pioniergarage dann kostendeckend als gemeinn\u00fctziges Innovationsangebot betrieben werden kann. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 1,5 Mio. Euro.<\/p>\n<h4>Zur Pioniergarage Salzburg<\/h4>\n<p>\u201eMake it happen\u201c ist das Motto der Pioniergarage von Innovation Salzburg. Hier stehen mehr als 25 Maschinen zur Bearbeitung von Stoff, Holz, Metall und Kunststoff zur Verf\u00fcgung. Ob private Bastelei oder Ersatzteilherstellung, Prototypenbau oder die Nutzung f\u00fcr das f\u00fcr Startups und\/oder Kreativunternehmen zum Aufbau ihres Business: hier wird alles m\u00f6glich. Die Pioniergarage Salzburg soll dadurch auch der Ausgangspunkt von neuen Ideen und Kollaborationen im Bundesland und im Einzugsgebiet werden. Die Pioniergarage Salzburg ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Innovation Salzburg GmbH. Sie versteht sich als offene Innovationswerkst\u00e4tte f\u00fcr alle.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pioniergarage-salzburg.at\">www.pioniergarage-salzburg.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Pioniergarage Salzburg bietet Macher:innen in einem modernen Umfeld und mit neuesten Ger\u00e4ten M\u00f6glichkeiten, Ideen umzusetzen. 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