{"id":6582,"date":"2022-06-30T07:44:26","date_gmt":"2022-06-30T05:44:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/presse-artikel\/salzburgs-top-forschung-praesentierte-sich-in-wien\/"},"modified":"2024-04-03T12:10:06","modified_gmt":"2024-04-03T10:10:06","slug":"salzburgs-top-forschung-praesentierte-sich-in-wien","status":"publish","type":"cpt_press","link":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/en\/presse-artikel\/salzburgs-top-forschung-praesentierte-sich-in-wien\/","title":{"rendered":"Salzburgs Top-Forschung pr\u00e4sentierte sich in Wien"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das hochkar\u00e4tige Publikum aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung konnte sich dort vor Ort von den herausragenden Forschungsprojekten aus Salzburg \u00fcberzeugen. \u201eDen vielen Herausforderungen unserer Zeit k\u00f6nnen wir nur mit Spitzenforschung begegnen. Sie schafft die Grundlage f\u00fcr L\u00f6sungen in allen Bereichen \u2013 ob \u00f6kologisch, medizinisch oder digital. Dass wir \u2013 gerade f\u00fcr so einen kleinen Standort wie Salzburg \u2013 hier sehr gut unterwegs sind, konnten unsere Forscher:innen und Forscher heute wieder unter Beweis stellen. Damit das so gut gelingt, sind starke einrichtungs\u00fcbergreifende Kooperationen sowie die kr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung des Landes Salzburg ma\u00dfgeblich. Als Innovationsagentur, die diese Prozesse initiiert und begleitet, sind wir besonders stolz darauf, dass die kurzen Wege in Salzburg so gut funktionieren\u201c, so Walter Haas, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Innovation Salzburg.<\/strong><\/p>\n<h4>Neues Josef Ressel Zentrum an der FH Salzburg<\/h4>\n<p>Ein gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr und in Salzburg ist das neu er\u00f6ffnete Josef Ressel Zentrum. Ein solches wird von der Christian Doppler Gesellschaft vergeben und bedeutet gro\u00dfe finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr Grundlagenforschung, die sich an den Bed\u00fcrfnissen von Unternehmen ausrichtet. Das neue Zentrum an der FH Salzburg baut das Salzburger St\u00e4rkefeld im Thema Cybersicherheit weiter aus: es wird sich mit intelligenter und sicherer Industrieautomatisierung besch\u00e4ftigen. Gerade Salzburg w\u00e4re als \u201eSilicon Valley der Industrieautomatisierung\u201c daf\u00fcr pr\u00e4destiniert, ist Zentrumsleiter Stefan Huber \u00fcberzeugt. Im auf 5 Jahre angelegten Josef Ressel Zentrum kooperiert die FH Salzburg mit den Industriepartnern B&amp;R Industrial Automation, COPA-Data und SIGMATEK. Finanziert wird es mit 2,5 Millionen Euro an Mitteln von den Unternehmenspartnern, der Christian Doppler Gesellschaft und dem Land Salzburg.<\/p>\n<p><a title=\"Josef Ressel Zentrum\" href=\"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/fh-salzburg-neues-josef-ressel-zentrum-forscht-an-assistenzsystemen-fuer-die-industrieautomatisierung\/\">Details zum neuen Josef Ressel Zentrum<\/a><\/p>\n<h4>Erforschung der therapeutischen Nutzung von k\u00f6rpereigenen Zellteilchen<\/h4>\n<p>Mit kleinsten Zellteilchen kann Gro\u00dfes erreicht werden. Wie, das erforschen Wissenschafterinnen und Wissenschafter am Salzburger EV-TT Zentrum. EV-TT steht f\u00fcr Transferzentrum f\u00fcr extrazellul\u00e4re Vesikel-Therapien. Diese Vesikel sind die genannten kleinsten Zellteilchen. Sie bewegen sich wie kleine Boten, die Arbeitsauftr\u00e4ge und Informationen im K\u00f6rper verteilen. Dabei \u00fcberwinden sie auch k\u00f6rpereigene Barrieren wie zum Beispiel Zellw\u00e4nde. Diese Eigenschaft macht sie f\u00fcr zwei Bereiche, die beide in Salzburg erforscht werden, interessant: zum einen als Transportmittel f\u00fcr Medikamente. Sollte das gelingen, k\u00f6nnten Wirkstoffe an genau die Orte gelangen, an denen sie am besten wirken k\u00f6nnen. Der andere Bereich betrifft die regenerative Medizin. Vesikeln aus Stammzellen haben \u2013 so wie Stammzellen selbst \u2013 heilende bzw. reparierende Wirkung, solange sie mit dem richtigen Auftrag an der richtigen Stelle sind. Mario Gimona, Leiter des EV-TT Zentrums, hat diese Forschung gemeinsam mit Nicole Meisner-Kober, Projektleiterin an der Universit\u00e4t Salzburg, vorgestellt. Mittlerweile konnte das EV-TT Zentrum schon einige internationale Kooperationen eingehen. Ein wichtiger Partner ist Boehringer Ingelheim. Das Pharma-Unternehmen war durch Guido Boehmelt, Leiter von Research Beyond Borders bei Boehringer Ingelheim, vertreten, der die Bedeutung der Vesikelforschung betont und die hervorragende Kooperation mit den Salzburger Einrichtungen hervorgehoben hat. Beim EV-TT b\u00fcndeln die PLUS, die PMU und das Universit\u00e4tsklinikum Salzburg ihre Kompetenzen.<\/p>\n<h4>Mit Beton CO2-Emissionen reduzieren<\/h4>\n<p>F\u00fcr die Reduktion der CO2-Emission, spielt nachhaltiges Bauen eine gro\u00dfe Rolle, ist der Bausektor doch f\u00fcr ein Drittel aller CO2-Emissionen verantwortlich. Auf der WISS Roadshow stellten Salzburg Wohnbau, die Firma Deisl-Beton und die Christian Ehrensberger GmbH mehrere Projekte vor, die den Bausektor nachhaltiger machen.<\/p>\n<p>So werden zum Beispiel beim Bau der Volksschule Wals und Anif Recyclingbeton eingesetzt. Dabei werden Beton-Abbruchmassen aus den Altbest\u00e4nden wiederverwendet. Das Forschungsprojekt \u201eCO2 max\u201c geht einen Schritt weiter. Bei dem Projekt steht die Bindung von CO2 in Recycling-Beton im Fokus. Ein neuartiges CO2-Mineralisierungsverfahren, das in der Betonrecyclinganlage in Salzburg-Sulzau im Einsatz ist, bindet regional anfallendes CO2 aus zum Beispiel der Zellstoffproduktion oder aus Kl\u00e4ranlagen. Hinter dem Vorhaben stehen Salzburg Wohnbau, allen voran Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Roland Wernik, die Firmen Deisl-Beton aus Hallein und die Christian Ehrensberger Gmbh aus Tenneck, die Bautechnische Versuchs- und Forschungsanstalt Salzburg (bvfs), Innovation Salzburg und das Schweizer Greentech-Start-up Neustark.<\/p>\n<p>Im Projekt \u201eR70\u201c wurde beim Neubau des Seniorenwohnheims in Golling der Einsatz von Recyclingbeton, der Speicherung von CO2 mit dem Einsatz von digitalen Mitteln verbunden. Das Geb\u00e4ude wurde im Vorhinein digital abgebildet. Das diente zur Analyse wo genau Materialien sind und wie so abgerissen werden kann, damit m\u00f6glichst viele f\u00fcr das Recycling verwendbar sind. So kann in Zukunft die Recyclingquote noch erh\u00f6ht werden.<\/p>\n<h4>In Kreisl\u00e4ufen denken: Vom Biertreber zum essbaren Teller<\/h4>\n<p>Wiederverwendung, Weiterverarbeitung und Recycling von Materialien und Rohstoffen, fossile Rohstoffe gegen nachwachsende ersetzen \u2013 nicht nur im Bausektor wird Kreislaufwirtschaft immer wichtiger. Dabei ist auch Kreativit\u00e4t und innovatives Denken gefragt. Das Center for Smart Materials, bei dem die Universit\u00e4t Salzburg, das Center for Human Computer Interaction und die FH Salzburg kooperieren, forscht an Alternativen f\u00fcr erd\u00f6lbasierte Kunststoffe. So zeigten Nicole H\u00fcsing, Vizerektorin der Universit\u00e4t Salzburg und Leiterin des Zentrums und Alexander Petutschnigg von der FH Salzburg und Ko-Leiter des Zentrums, einen Schaumstoff aus Tannin, einem molekularen Bestandteil von Holz, der sich zum Beispiel als D\u00e4mmstoff oder auch als D\u00fcnger eignet.<\/p>\n<p>Wie man einen Produktkreislauf ver\u00e4ndern kann, pr\u00e4sentierte vor Ort Christian P\u00f6pperl, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Bierbrauerei Stiegl. Zusammen mit der FH Salzburg und der HBLA Ursprung hat Stiegl eine neue Nutzung f\u00fcr Biertreber, das sind R\u00fcckst\u00e4nde des Braumalzes, entwickelt. Normalerweise wird der Biertreber als Futtermittel f\u00fcr Nutztiere verwendet. Aus Biertreber und Weizenkleie entwickelten die Projektpartner einen essbaren Einweg-Teller, der nach der Verwendung weiter als Futtermittel verwendet werden kann. Der Kreislauf des Nebenprodukts Biertreber wird somit erweitert, aus einem Restprodukt wird ein ganz neues Material.<\/p>\n<h4>Salzburger Startups am Puls der Zeit<\/h4>\n<p>Auch die zahlreichen Salzburger Startups treiben Innovation voran. Bei der WISS Roadshow vertreten waren Fabian Kirsch von sproof und Florian Dodegge von solbytech. sproof erm\u00f6glicht die rechtsg\u00fcltige, digitale Signatur von Dokumenten. Sicherheitsmerkmale, wie Wasserzeichen, werden dabei erhalten \u2013 die Dokumente sind damit \u00fcberpr\u00fcfbar und authentifizierbar. Au\u00dferdem ist die L\u00f6sung von sproof DSGVO-konform. K\u00fcrzlich stieg der Linde Verlag mit einem Investment bei sproof ein, der auch in Zukunft konzernweit die digitale Signatur von sproof einsetzen wird. Mit der sproof-Software k\u00f6nnen Unternehmen bisherige papierlastige Prozesse rechtssicher und einfach digitalisieren.<\/p>\n<p>Auch solbytech bewegt sich am Puls der Zeit, entwickeln sie doch Kommunikationssysteme f\u00fcr Photovoltaiksysteme. Umwelteinfl\u00fcsse f\u00fchren in diesem Bereich zu h\u00e4ufigen St\u00f6rungen bei der Daten\u00fcbertragung von der Photovoltaikanlage zum Monitoringsystem. Die Software von solbytech erm\u00f6glicht diese sichere und stabile Daten\u00fcbertragung und die Visualisierung der Daten zur Energieerzeugung. So kann die Energie effizient genutzt werden und St\u00f6rungen vermieden werden.<\/p>\n<p>Die WISS tr\u00e4gt Fr\u00fcchte und die junge Salzburger Forschung gewinnt immer mehr an Dynamik \u2013 das hat die WISS Roadshow demonstriert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2179\" aria-describedby=\"caption-attachment-2179\" style=\"width: 1048px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/WISS-Wien20220629009-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-2179 size-medium\" src=\"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/WISS-Wien20220629009-1048x712.jpg\" alt=\"Foto WISS-Roadshow\" width=\"1048\" height=\"712\" srcset=\"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/WISS-Wien20220629009-1048x712.jpg 1048w, https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/WISS-Wien20220629009-1920x1304.jpg 1920w, https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/WISS-Wien20220629009-768x522.jpg 768w, https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/WISS-Wien20220629009-1536x1043.jpg 1536w, https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/WISS-Wien20220629009-2048x1391.jpg 2048w, https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/WISS-Wien20220629009-640x435.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 1048px) 100vw, 1048px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2179\" class=\"wp-caption-text\">v. l. n. r. Walter Haas, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Innovation Salzburg, Andrea Klambauer, Landesr\u00e4tin, Susanne Kraus-Winkler, Staatssekret\u00e4rin, Stefan Huber, Zentrumsleiter des neuen Josef Ressel Zentrums ISIS, Landeshauptmann Wilfried Haslauer. Foto: Franz Neumayr\/Innovation Salzburg<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Salzburgs Forschungslandschaft kann sich sehen lassen! Um Vorzeigeprojekte aus der WISS, die Wissenschafts- und Forschungsstrategie des Landes Salzburg, aus den Bereichen Cybersecurity, Life Sciences, Kreislaufwirtschaft und Startup Salzburg zu pr\u00e4sentieren, veranstaltete Innovation Salzburg am Mittwoch, 29.6., im Haus der Ingenieure in Wien, die WISS Roadshow.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":5904,"menu_order":0,"template":"","class_list":["post-6582","cpt_press","type-cpt_press","status-publish","has-post-thumbnail","hentry"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/cpt_press\/6582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/cpt_press"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/cpt_press"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5904"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}