{"id":11314,"date":"2023-09-05T12:32:15","date_gmt":"2023-09-05T10:32:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/?post_type=cpt_press&#038;p=11314"},"modified":"2023-09-05T14:07:43","modified_gmt":"2023-09-05T12:07:43","slug":"7-jahre-startup-salzburg","status":"publish","type":"cpt_press","link":"https:\/\/www.innovation-salzburg.at\/en\/presse-artikel\/7-jahre-startup-salzburg\/","title":{"rendered":"7 Jahre Startup Salzburg und Start des neuen Inkubationsprogramms FACTORY mit Zusatzprogramm"},"content":{"rendered":"<p><strong>Seit 2016 gibt es Startup Salzburg, um innovative Gr\u00fcndungen in Salzburg zu unterst\u00fctzen. Die Initiative wurde k\u00fcrzlich evaluiert. Die Unterst\u00fctzungen erhielten Top-Noten, trotzdem gibt es Verbesserungsvorschl\u00e4ge. Diese flie\u00dfen in das aktuelle Inkubationsprogramm FACTORY und das neue Zusatzprogramm FACTORY+ bereits mit ein. Die Bewerbung von angehenden Startups ist bis 25. September 2023 m\u00f6glich. Unterst\u00fctzt wird Startup Salzburg nun auch vom Bundesprogramm AplusB Scale-up.<\/strong><\/p>\n<p>Die vier Service-Points von Startup Salzburg sind bei den Tr\u00e4gern Innovation Salzburg, Wirtschaftskammer Salzburg, FH Salzburg und Universit\u00e4t Salzburg angesiedelt. Hier erhalten potenzielle Gr\u00fcnder:innen individuelle Unterst\u00fctzung: von der Ideenentwicklung und -ausarbeitung bis zum Einstieg in den Markt. Von Anfang an f\u00f6rderte das Land Salzburg die Initiative:<\/p>\n<p>Seit 2016 wurden insgesamt knapp 3,1 Mio. Euro in Startup Salzburg investiert. Davon hat das Land Salzburg rund 2 Mio. Euro beigetragen. Zus\u00e4tzlich wurden 50 Startups (heute Alumni des Inkubationsprogramms FACTORY) mit 1,2 Mio. Euro gef\u00f6rdert<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Landeshauptmann-Stellvertreter Stefan Schn\u00f6ll ist von der Wirkung \u00fcberzeugt: \u201eStartups kommt eine gro\u00dfe Bedeutung zu: sie tragen zu Wirtschaftswachstum bei und sichern den Fortschritt und m\u00f6glicherweise auch die Zukunft \u2013 gerade in Zeiten tiefgreifender Ver\u00e4nderungen. Dem Land Salzburg ist es deswegen weiterhin ein Anliegen, hier bestm\u00f6glich unterst\u00fctzend t\u00e4tig zu sein.\u201c Vorzuweisen sind bereits 7 Durchg\u00e4nge des Inkubationsprogramms FACTORY f\u00fcr die sich 135 Startups beworben hatten. In Summe haben bereits 50 Startups das FACTORY-Programm absolviert. Diese haben 22 Investments an Land gezogen. \u00dcber 50 Mentor:innen haben sich bereits f\u00fcr das Programm engagiert. Pro FACTORY-Startup ist auch dieses Jahr eine Landesf\u00f6rderung von bis zu 35.000 Euro m\u00f6glich.<\/p>\n<h4>Mehr Leistungen durch erfolgreiche Teilnahme an AplusB Scale-up<\/h4>\n<p>Der 8. Call f\u00fcr die aktuelle FACTORY ist gerade gestartet und l\u00e4uft bis 25. September 2023. In der FACTORY selbst werden diesmal einige Zusatzleistungen unter dem Namen FACTORY+ angeboten. Das sind neben einem erweiterten Netzwerk kostenlose Arbeitspl\u00e4tze im neuen Startup Salzburg Space (bei Innovation Salzburg), zus\u00e4tzliche Trainings und eine erh\u00f6hte F\u00f6rderung. M\u00f6glich wird das, weil Startup Salzburg gemeinsam mit Startup-Einrichtungen in Tirol, Vorarlberg und K\u00e4rnten erfolgreich \u201eAplusB Scale-up\u201c einwerben konnte. Dabei handelt es sich um ein bundesweites Startup-Programm des Austria Wirtschaftsservice (aws), das besonders forschungs- und entwicklungsintensive Gr\u00fcndungen unterst\u00fctzt. Damit ist auch der Zugang zum AplusB-Netzwerk gegeben, dem gr\u00f6\u00dften Startup-Netzwerk in \u00d6sterreich. Edeltraud Stiftinger, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin der aws, freut sich, dass Salzburg mit dabei ist: \u201eDas AplusB-Programm ist ein Schl\u00fcsselinstrument zur F\u00f6rderung des Innovationsstandorts \u00d6sterreich und somit auch Salzburgs. Die Kooperation mit Startup Salzburg bzw. dem SouthWestHub ist dabei beispielhaft. Diese partnerschaftliche Zusammenarbeit bildet ein starkes Fundament f\u00fcr ein nachhaltiges und vielf\u00e4ltiges Startup-\u00d6kosystem. Das Programm unterst\u00fctzt Startups in allen Phasen, von der Ideenentwicklung bis zum Markteintritt, seit 2022 mit besonderem Fokus auf klimarelevanten Startups sowie die F\u00f6rderung von Female Entrepreneurship. Durch diese gezielten Ma\u00dfnahmen leistet AplusB einen wesentlichen Beitrag zur Erreichung der Ziele der FTI-Strategie 2030 und zur St\u00e4rkung \u00d6sterreichs im European Innovation Scoreboard.\u201c<\/p>\n<h4>Evaluierung von Startup Salzburg weist Erfolge auf<\/h4>\n<p>Mit den Neuerungen in der FACTORY und mit der FACTORY+ wurde bereits auf die Ergebnisse der k\u00fcrzlich abgeschlossenen Evaluierung des WPZ Research von Startup Salzburg eingegangen. Brigitte Ecker, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des WPZ Research, fasst die Erkenntnisse zusammen: \u201eEin hoher Grad an Zufriedenheit unter den Teilnehmenden mit dem Startup-Salzburg-Programm ist der Ausweis daf\u00fcr, dass der Weg \u00fcber den Aufbau eines Inkubator-Netzwerks der richtige war. Dieses Netzwerk und dadurch entstandene \u00d6kosystem ist eine gro\u00dfe St\u00e4rke, ein USP, den es nun gilt, durch die Weiterentwicklung des Programms in Richtung mehr Individualit\u00e4t und die Schaffung eines Gr\u00fcndungszentrums als zentralen Ankerpunkt wie auch durch eine verst\u00e4rkte Anbindung an nationale und internationale Netzwerke, wie z. B. das bundesweite AplusB-Programm oder Investor:innen-Netzwerke, zu heben.\u201c<\/p>\n<h4>Empfehlungen wurden umgesetzt<\/h4>\n<p>Walter Haas, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Innovation Salzburg: \u201eWir wollen uns stetig verbessern und haben die Empfehlungen zu einem Teil bereits umgesetzt. Mit dem neuen Startup Salzburg Space bei uns im Haus sind wir in K\u00fcrze so weit, die ersten Startups zu empfangen. Mit der Einwerbung des AplusB-Programms ist uns der Anschluss an das gr\u00f6\u00dfte Startup Netzwerk in \u00d6sterreich sowie die Aufstellung weiterer Finanzierung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr technologie- und forschungsaffine Startups gelungen. Und die Angebote vor allem in der FACTORY+ k\u00f6nnen durch die Teilnehmer:innen weiter an ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse angepasst werden.\u201c Um auch die Hochschulzug\u00e4nge noch zu verbessern, sind auch zwei neue Service-Points an der Universit\u00e4t Mozarteum und an der Privatuniversit\u00e4t Seeburg geplant.<\/p>\n<h4>Herausforderungen f\u00fcr Startups<\/h4>\n<p>Martin Lublasser, Co-Gr\u00fcnder und CEO von Anywhere.Solar hat mit seinem Unternehmen die letzte FACTORY absolviert. Sein Startup dreht sich um Technologie und Nachhaltigkeit: Anywhere.Solar bietet Solarpaneele an, die auf bereits bebauten oder bewirtschafteten Fl\u00e4chen eingesetzt werden k\u00f6nnen. So k\u00f6nnen beispielsweise Parkpl\u00e4tze oder Felder gleich doppelt genutzt werden und es werden keine zus\u00e4tzlichen Fl\u00e4chen versiegelt. Auf dem Parkplatz vor der Bezirkshauptmannschaft in Seekirchen sind sie zum Beispiel bereits im Einsatz. Trotz Lublassers Berufserfahrung in einem gro\u00dfen Konzern war die Gr\u00fcndung eine Herausforderung: \u201eEgal, wie viel Erfahrung man hat, ein eigenes Unternehmen geht noch einmal einen Schritt weiter. Hier ist es hilfreich, wenn man sich \u2013 wie bei Startup Salzburg \u2013 mit anderen, die im selben Boot sitzen, austauschen und sich auch gegenseitig Mut machen kann. Zudem stehen mit den Startup-Coaches und Mentor:innen Top-Expert:innen auch kurzfristig f\u00fcr ein Sparring zur Verf\u00fcgung, was in herausfordernden Situation extrem hilfreich sein kann. F\u00fcr uns aber auch gerade f\u00fcr j\u00fcngere Gr\u00fcnderinnen und Gr\u00fcnder, die vielleicht nach der Schule oder dem Studium direkt ein Startup aufziehen m\u00f6chten, ist so eine Anlaufstelle Gold wert: sie vermittelt jede Menge Kenntnisse, Kontakte und ist dabei kostenfrei. Das ist nicht zu verachten, wenn man noch nicht wei\u00df, wie und ob sich Erfolg einstellt und man gerade in der Startphase alles aus Eigenmitteln finanziert.\u201c Mit Salzburg als Gr\u00fcndungstandort hat er gute Erfahrungen gemacht. \u201eWir konnten nat\u00fcrlich auf ein bestehendes Netzwerk zur\u00fcckgreifen und haben auch generell ein sehr gr\u00fcndungsfreundliches Umfeld vorgefunden \u2013 etwa in Form von Unterst\u00fctzung durch gro\u00dfe Salzburger Unternehmen.\u00a0 Zudem k\u00f6nnen wir hier einen gro\u00dfen Teil der Wertsch\u00f6pfung abbilden. Stahlbau, Elektronik, Aluminiumkomponenten \u2013 all das beziehen wir in h\u00f6chster Qualit\u00e4t in Salzburg \u2013 k\u00fcnftig auch f\u00fcr einige internationale M\u00e4rkte, in denen wir nicht lokal produzieren.\u201c Auch mit der Suche nach Mitarbeiter:innen gab es kein Problem: \u201eDie Begeisterung f\u00fcr nachhaltige Technologien ist ungemein gro\u00df, die Menschen wollen einen Beitrag zu einer enkeltauglichen Zukunft leisten.\u201c<\/p>\n<h4>Infos zum aktuellen FACTORY\/FACTORY+ Call:<\/h4>\n<p>Mit dem Inkubationsprogramm FACTORY unterst\u00fctzt Startup Salzburg jedes Jahr innovative, markt- und gr\u00fcndungsreife Salzburger Startups. Diese werden zw\u00f6lf Monate von den Startup Salzburg Coaches und Mentor:innen bei ihren individuellen Entwicklungsschritten begleitet. In dieser Zeit werden die Startups fit f\u00fcr den Markteintritt und weiteres Wachstum gemacht. Sie erhalten au\u00dferdem exklusiven Zugang zu Kooperationen mit der etablierten Wirtschaft.<\/p>\n<p>Das neue Zusatzprogramm FACTORY+ setzt sowohl F\u00f6rderungen als auch zus\u00e4tzliche Leistungen wie ein Extra-Budget f\u00fcr externe Leistungen, vertiefende Trainings und ein erweitertes Netzwerk \u00fcber mehrere Bundesl\u00e4nder obendrauf. F\u00fcr die FACTORY+ k\u00f6nnen sich forschungs-, technologie- und innovationsbasierte Gr\u00fcndungsvorhaben qualifizieren. Die Auswahl f\u00fcr beide Programme trifft eine externe Expert:innen-Jury.<\/p>\n<p>Die Bewerbung f\u00fcr beide Programme ist bis Montag, 25. September 2023 m\u00f6glich. Die detaillierten Infos finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.startup-salzburg.at\/factory\">www.startup-salzburg.at\/factory<\/a><\/p>\n<h4>\u00dcber Startup Salzburg:<\/h4>\n<p>Startup Salzburg ist Inkubator f\u00fcr innovative Gr\u00fcnder:innen und unterst\u00fctzt ihre Gesch\u00e4ftsentwicklung von der ersten Idee bis zur Markteinf\u00fchrung. Als Lots:in, Vereinfacher:in und Vernetzer:in ist Startup Salzburg frei von eigenen Interessen. Das Serviceangebot umfasst individuelle Beratung, bedarfsorientiertes Coaching und Training sowie den Zugang zu Expert:innen aus Forschung und Wirtschaft. Mit Unterst\u00fctzung des Landes Salzburg bietet Startup Salzburg diese Leistungen an vier Service-Points an: Innovation Salzburg, FHStartup Center an der Fachhochschule Salzburg, PLUS Career &amp; Startup Center an der Universit\u00e4t Salzburg und Wirtschaftskammer Salzburg. Weitere Informationen unter <a href=\"http:\/\/www.startup-salzburg.at\">www.startup-salzburg.at<\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> bei Gesamtinvestitionen von knapp \u00fcber 3 Mio. Euro<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2016 gibt es Startup Salzburg, um innovative Gr\u00fcndungen in Salzburg zu unterst\u00fctzen. Die Initiative wurde k\u00fcrzlich evaluiert. Die Unterst\u00fctzungen erhielten Top-Noten, trotzdem gibt es Verbesserungsvorschl\u00e4ge. Diese flie\u00dfen in das aktuelle Inkubationsprogramm FACTORY und das neue Zusatzprogramm FACTORY+ bereits mit ein. Die Bewerbung von angehenden Startups ist bis 25. 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